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Sonntag, 2. März 2008
Les Salons de Modeste
schoggi, 01:23h
Die Ereignisse überschlagen sich förmlich, aber ich werde sie der Reihe nach erzählen.
Mein letzter Schultag in Fribourg endete feurig. In Chemie führten wir Experimente durch, die schön anzusehen waren, da die rosa Flammen in die Höhe schossen und munter flackerten. Dieses Schauspiel geriet auch mal ausser Kontrolle, wurde aber gebändigt, bevor es Schaden anrichten konnte. Die folgenden zwei Stunden Italienisch liess ich ausfallen, da sie am Nachmittag stattfanden und ich mich dort ohnehin überfordert fühlte. Also folgte nach einer Stunde Mathematik, einem Vortrag, zwei Stunden Sport und zwei Stunden Herumexperimentieren in Chemie der Abschied von dieser als Labyrinth gebauten Schule. Zumindest empfand ich es so, mir wollte es einfach nicht gelingen, den Weg zu den Fachräumen alleine zu finden.
Alleine und ganz ohne Probleme, wirklich der Nase nach, gelangte ich zur Schokoladenfabrik Villars in Fribourg, wo man wirklich dem Geruch folgen kann. Ein Traum: Ein kleines Café mit Regalen voller Schokolade und ein Tisch mit unzähligen braunen Osterhasen. Ich sass daneben und genoss den besten Kakao, den ich je getrunken hatte. Für alle, die jemals nach Fribourg kommen: Eine chocolat chaud ist Pflicht.

Am Abend nahm ich an einer genauso guten wie verrückten Idee zum Kennenlernen teil: Les Salons de Modeste. Das bedeutete, dass die Adressen einiger Leute in Fribourg, die sich dazu angemeldet hatten, in der Zeitung bekannt gegeben wurden. Es gab ungefähr zehn Salons, bzw. Wohnzimmer, die je einem Abschnitt im Alphabet zugeordnet waren. Nun sollte man sich überlegen, über welches Thema man gerne spräche und zu welchem Abschnitt es gehörte. Anne-Laure, Déborah und ich entschieden uns für „Lire“ und besuchten eine ältere Dame und ihre erwachsene Tochter. Es waren bereits andere Gäste da, vornehmlich Frauen, bei denen sich überraschenderweise im Laufe des Gespräches herausstellte, dass sie bereits verheiratet waren und Kinder hatten. Sie sahen noch so jung aus. Wir verbrachten also einige Zeit in diesem Wohnzimmer und fuhren schliesslich zu einem kleinen Schloss in der Nachbarstadt, wo eine grosse Party für alle Teilnehmer stattfand. Dort trafen wir auch einen der wenigen Männer aus dem vorherigen Salon und erfuhren, dass er der Hauseigentümer war. Und er besass ein wirklich schönes Haus, das man bis auf den wahrscheinlich denkmalgeschützten Teil besichtigen konnte. So erhaschten wir Blicke in die Küche, diverse Bade- und Schlafzimmer.
Mit diesen Eindrücken traten wir den Heimweg an, Anne-Laure und Déborah hatten bereits beschlossen, nächstes Jahr selber das Wohnzimmer der öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Mein letzter Schultag in Fribourg endete feurig. In Chemie führten wir Experimente durch, die schön anzusehen waren, da die rosa Flammen in die Höhe schossen und munter flackerten. Dieses Schauspiel geriet auch mal ausser Kontrolle, wurde aber gebändigt, bevor es Schaden anrichten konnte. Die folgenden zwei Stunden Italienisch liess ich ausfallen, da sie am Nachmittag stattfanden und ich mich dort ohnehin überfordert fühlte. Also folgte nach einer Stunde Mathematik, einem Vortrag, zwei Stunden Sport und zwei Stunden Herumexperimentieren in Chemie der Abschied von dieser als Labyrinth gebauten Schule. Zumindest empfand ich es so, mir wollte es einfach nicht gelingen, den Weg zu den Fachräumen alleine zu finden.
Alleine und ganz ohne Probleme, wirklich der Nase nach, gelangte ich zur Schokoladenfabrik Villars in Fribourg, wo man wirklich dem Geruch folgen kann. Ein Traum: Ein kleines Café mit Regalen voller Schokolade und ein Tisch mit unzähligen braunen Osterhasen. Ich sass daneben und genoss den besten Kakao, den ich je getrunken hatte. Für alle, die jemals nach Fribourg kommen: Eine chocolat chaud ist Pflicht.

Am Abend nahm ich an einer genauso guten wie verrückten Idee zum Kennenlernen teil: Les Salons de Modeste. Das bedeutete, dass die Adressen einiger Leute in Fribourg, die sich dazu angemeldet hatten, in der Zeitung bekannt gegeben wurden. Es gab ungefähr zehn Salons, bzw. Wohnzimmer, die je einem Abschnitt im Alphabet zugeordnet waren. Nun sollte man sich überlegen, über welches Thema man gerne spräche und zu welchem Abschnitt es gehörte. Anne-Laure, Déborah und ich entschieden uns für „Lire“ und besuchten eine ältere Dame und ihre erwachsene Tochter. Es waren bereits andere Gäste da, vornehmlich Frauen, bei denen sich überraschenderweise im Laufe des Gespräches herausstellte, dass sie bereits verheiratet waren und Kinder hatten. Sie sahen noch so jung aus. Wir verbrachten also einige Zeit in diesem Wohnzimmer und fuhren schliesslich zu einem kleinen Schloss in der Nachbarstadt, wo eine grosse Party für alle Teilnehmer stattfand. Dort trafen wir auch einen der wenigen Männer aus dem vorherigen Salon und erfuhren, dass er der Hauseigentümer war. Und er besass ein wirklich schönes Haus, das man bis auf den wahrscheinlich denkmalgeschützten Teil besichtigen konnte. So erhaschten wir Blicke in die Küche, diverse Bade- und Schlafzimmer.
Mit diesen Eindrücken traten wir den Heimweg an, Anne-Laure und Déborah hatten bereits beschlossen, nächstes Jahr selber das Wohnzimmer der öffentlichkeit zugänglich zu machen.
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