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Donnerstag, 21. Februar 2008
Bergfest
schoggi, 23:02h
Und die zweite Woche Schule ist geschafft. Wir haben nämlich morgen frei, was die Schüler sehr freut, die Lehrer jedoch weniger, die müssen nämlich morgen Organisatorisches klären. Dafür werden wir ausser am Dienstag jeden Tag bis halb vier oder sogar fünf Uhr in der Schule gehalten.
Da bin ich froh, dass ich nicht wirklich mitarbeiten muss, denn so spät kann man sich einfach nicht mehr konzentrieren. Aber die hohe Stundenzahl ist nicht der einzige Unterschied zwischen dem GymGan und dem Kollegium Gambach. Ganz anders ist hier die Klassengrösse von ungefähr 15 Schülern! Die Klassenräume sind aber trotzdem nicht viel kleiner als ich es gewohnt bin. Und die Fachräume sind geräumig und wesentlich besser ausgestattet als in Ganderkesee. Da gibt es im Physikraum Geräte mit Lichtschranken zum Messen der Zeit. Im Erdkunderaum findet man lauter Karten und in jedem Raum einen Overheadprojektor.
Ausserdem habe ich das Gefühl, dass die Schüler hier ehrgeiziger sind. Ich nehme am Italienischkurs teil, dessen Schüler wie ich seit einem halben Jahr diese Sprache lernen. Die Unterschiede sind enorm: Die Lehrerin, Muttersprachlerin, spricht ausschliesslich Italienisch, die Schüler aber auch. Ich schaffe es gerade mal zu verstehen und ein paar grammatische übungen zu lösen. Zu meiner Verteidigung kann ich aber sagen, dass ich meine Italienischsachen nicht hier habe und auch länger keinen Unterricht mehr hatte. Zudem ist mein Kopf wahrscheinlich einfach voll, da er bereits drei Sprachen ordnen muss…

Hauptgebäude meiner Schule
Was dafür heute sehr einfach war: Ich habe im Deutschunterricht (als Fremdsprache) teilgenommen. Der wird natürlich nur auf Deutsch geführt. Ich wurde dies und das gefragt und gab mir Mühe, langsam und einfach zu antworten. Deutsch fällt den Schülern, bei denen ich das beurteilen kann, schwerer als Italienisch, wobei letzteres aber auch viele Parallelen zum Französischen aufweist. Auch Englisch scheint nicht so leicht für sie zu sein. Das hängt wohl zum einen an der Aussprache, dieser französische Dialekt lässt sich schwer unterdrücken. Doch auch bei Texten und Grammatik bemerkt man Schwierigkeiten. Deshalb habe ich Englisch zu meinem Lieblingsfach erkoren, dort verstehe ich alles und kann auch die Fragen beantworten. Im Vokabeltest, von dem ich gar nichts wusste, hatte ich eine 4,4, das bedeutet zwischen der deutschen 2 und 3. =) Auch der Vokabeltest war einsprachig: Synonome und Antonyme finden, die Nomen von Verben finden usw.
Im normalen Unterricht ist es für mich nicht ganz so leicht zu folgen. Mathe, war ja auch nicht anders zu erwarten, verstehe ich überhaupt nicht. Die Lehrerin redet sehr schnell und erklärt meiner Ansicht nach nichts. Sie schreibt die ganze Zeit Ergebnisse auf, dann rechnen die Schüler wieder usw. Zwischendurch hatte ich mal das Gefühl, dass ich wüsste, worum es ging. Doch irgendwie haben die hier eine andere Schreibweise, dann kam wieder log(x) vor, was mich sehr abschreckte. Da löste ich dann lieber Sudoku, hat ja auch was mit Zahlen zu tun.
Physik verstehe ich dagegen ganz gut. Im Moment geht es um Zeit, Weg und Geschwindigkeit, was ich schon in Deutschland gelernt habe. Ausserdem sind es bisher nur simple Rechnungen, die versteht man auch auf Französisch.
Was hier aber besonders praktisch ist: Die Schule ist in der Stadt, was nicht schwer ist, da die Stadt nur sehr klein ist. Auf jeden Fall kann man mal eben in der Mittagspause oder nach der Schule shoppen gehen. Zu Fuss kommt man in fünf Minuten zu den grossen Einkaufszentren. Wirklich sehr angenehm, aber auch gefährlich für das Portemonnaie…
Da bin ich froh, dass ich nicht wirklich mitarbeiten muss, denn so spät kann man sich einfach nicht mehr konzentrieren. Aber die hohe Stundenzahl ist nicht der einzige Unterschied zwischen dem GymGan und dem Kollegium Gambach. Ganz anders ist hier die Klassengrösse von ungefähr 15 Schülern! Die Klassenräume sind aber trotzdem nicht viel kleiner als ich es gewohnt bin. Und die Fachräume sind geräumig und wesentlich besser ausgestattet als in Ganderkesee. Da gibt es im Physikraum Geräte mit Lichtschranken zum Messen der Zeit. Im Erdkunderaum findet man lauter Karten und in jedem Raum einen Overheadprojektor.
Ausserdem habe ich das Gefühl, dass die Schüler hier ehrgeiziger sind. Ich nehme am Italienischkurs teil, dessen Schüler wie ich seit einem halben Jahr diese Sprache lernen. Die Unterschiede sind enorm: Die Lehrerin, Muttersprachlerin, spricht ausschliesslich Italienisch, die Schüler aber auch. Ich schaffe es gerade mal zu verstehen und ein paar grammatische übungen zu lösen. Zu meiner Verteidigung kann ich aber sagen, dass ich meine Italienischsachen nicht hier habe und auch länger keinen Unterricht mehr hatte. Zudem ist mein Kopf wahrscheinlich einfach voll, da er bereits drei Sprachen ordnen muss…

Hauptgebäude meiner Schule
Was dafür heute sehr einfach war: Ich habe im Deutschunterricht (als Fremdsprache) teilgenommen. Der wird natürlich nur auf Deutsch geführt. Ich wurde dies und das gefragt und gab mir Mühe, langsam und einfach zu antworten. Deutsch fällt den Schülern, bei denen ich das beurteilen kann, schwerer als Italienisch, wobei letzteres aber auch viele Parallelen zum Französischen aufweist. Auch Englisch scheint nicht so leicht für sie zu sein. Das hängt wohl zum einen an der Aussprache, dieser französische Dialekt lässt sich schwer unterdrücken. Doch auch bei Texten und Grammatik bemerkt man Schwierigkeiten. Deshalb habe ich Englisch zu meinem Lieblingsfach erkoren, dort verstehe ich alles und kann auch die Fragen beantworten. Im Vokabeltest, von dem ich gar nichts wusste, hatte ich eine 4,4, das bedeutet zwischen der deutschen 2 und 3. =) Auch der Vokabeltest war einsprachig: Synonome und Antonyme finden, die Nomen von Verben finden usw.
Im normalen Unterricht ist es für mich nicht ganz so leicht zu folgen. Mathe, war ja auch nicht anders zu erwarten, verstehe ich überhaupt nicht. Die Lehrerin redet sehr schnell und erklärt meiner Ansicht nach nichts. Sie schreibt die ganze Zeit Ergebnisse auf, dann rechnen die Schüler wieder usw. Zwischendurch hatte ich mal das Gefühl, dass ich wüsste, worum es ging. Doch irgendwie haben die hier eine andere Schreibweise, dann kam wieder log(x) vor, was mich sehr abschreckte. Da löste ich dann lieber Sudoku, hat ja auch was mit Zahlen zu tun.
Physik verstehe ich dagegen ganz gut. Im Moment geht es um Zeit, Weg und Geschwindigkeit, was ich schon in Deutschland gelernt habe. Ausserdem sind es bisher nur simple Rechnungen, die versteht man auch auf Französisch.
Was hier aber besonders praktisch ist: Die Schule ist in der Stadt, was nicht schwer ist, da die Stadt nur sehr klein ist. Auf jeden Fall kann man mal eben in der Mittagspause oder nach der Schule shoppen gehen. Zu Fuss kommt man in fünf Minuten zu den grossen Einkaufszentren. Wirklich sehr angenehm, aber auch gefährlich für das Portemonnaie…
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Vita-Parcours
schoggi, 22:27h
Durch die ganze Stadt bin ich mit dem Bus gefahren, das letzte Stück musste ich gehen. Aber jetzt bin ich angekommen.
Das Wetter ist genau richtig: Bei bestem Sonnenschein beginne ich zu laufen, sanft federn meine Füsse auf dem Waldboden, der zum Glück nicht matschig ist. Schon bald bin ich an der ersten Station angekommen. Mitten im Wald befindet sie sich, in der Stille abseits der Stadt. Ich verfolge die Bilder auf der Tafel und versuche sie umzusetzen. Kurz danach geht es weiter, wieder eine übung. Dies wiederholt sich einige Male, schliesslich erreiche ich hölzerne Liegen, erledige die Aufgabe und bleibe anschliessend einfach liegen. Ruhe, Natur. Man wagt gar nicht, sich mit Musik aus dem Mp3-Player beschallen zu lassen.
Schade, dass das Fitnesstraining zu Hause immer drinnen stattfindet.
Ich laufe noch bis zum Ende des Parcours, dehne mich und beende somit das „Training“. Zu Hause sollte es auch so einen „Vita-Parcours“ bzw. Trimm-Dich-Pfad geben. Das motiviert gleich viel mehr, sich zu bewegen.
Leider ist das Wetter heute nicht mehr so gut, bei Regen ist Indoor-Fitness dann doch angebrachter…

Das Wetter ist genau richtig: Bei bestem Sonnenschein beginne ich zu laufen, sanft federn meine Füsse auf dem Waldboden, der zum Glück nicht matschig ist. Schon bald bin ich an der ersten Station angekommen. Mitten im Wald befindet sie sich, in der Stille abseits der Stadt. Ich verfolge die Bilder auf der Tafel und versuche sie umzusetzen. Kurz danach geht es weiter, wieder eine übung. Dies wiederholt sich einige Male, schliesslich erreiche ich hölzerne Liegen, erledige die Aufgabe und bleibe anschliessend einfach liegen. Ruhe, Natur. Man wagt gar nicht, sich mit Musik aus dem Mp3-Player beschallen zu lassen.
Schade, dass das Fitnesstraining zu Hause immer drinnen stattfindet.
Ich laufe noch bis zum Ende des Parcours, dehne mich und beende somit das „Training“. Zu Hause sollte es auch so einen „Vita-Parcours“ bzw. Trimm-Dich-Pfad geben. Das motiviert gleich viel mehr, sich zu bewegen.
Leider ist das Wetter heute nicht mehr so gut, bei Regen ist Indoor-Fitness dann doch angebrachter…

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Dienstag, 19. Februar 2008
Jungfrau, Mönch und Eiger: Postkartenpanorama vis-à-vis
schoggi, 14:59h
Früh aufstehen hiess es gestern, obwohl es Sonntag war. Doch ich freute mich drauf, denn es ging in die Berge. Und zwar in hohe Berge, das Ziel hiess Jungfraujoch auf 3454 m über dem Meer. Und dieses stellt noch nicht einmal den Gipfel dar, insgesamt ist die Jungfrau 4158m hoch. Wirklich ungewohnte Höhen für Fischköppe.
Zunächst mussten wir jedoch mit dem Zug fahren, und zwar fast vier Stunden. Doch nachdem man Bern auf dem Weg nach Interlaken verlassen hatte, war es keineswegs eine Qual, die Landschaft hinter dem Fenster vorbeiziehen zu sehen. Spätestens ab Thun, wo der Thunersee beginnt, bereute man es nicht mehr, sich morgens aus dem Bett gequält zu haben. Die ersten schneebedeckten Berge tauchten auf der einen Seite auf, während auf der anderen der See in der Sonne glitzerte.

In Interlaken stiegen wir dann in ein kleines Bähnlein ein, das uns im gemächlichen Tempo nach Lauterbrunnen brachte, wo wir uns in ein wiederum noch kleineres Bähnlein begaben. Dies fuhr dann mit geschätzten 20 km/h Richtung Jungfraujoch.
Aufgrund der Steigung bewegte es sich mithilfe eines Zahnrades fort, wodurch der Geräuschpegel deutlich anstieg. Besonders ohrenbetäubend war es in einer Art Extra-Abteil, das Platz für sechs Personen anbot. Hier gab es keine Heizung und offensichtlich auch keine Schalldämmung.
Als sich der Hauptwaggon nach zwei Stationen ein wenig geleert hatte, setzten wir uns dort hinein. Und je höher wir fuhren, desto unglaublicher wurde die Landschaft. Sehnsüchtig blickte man den Skifahrern hinterher, beeindruckt verfolgte man die Hochgebirgszüge.
Auf dem letzten Stück wurde es dann sehr dunkel. Vor beinahe einhundert Jahren hatte man hier einen Schacht für die Eisenbahn gebaut. So kam es, dass einem zwei Stopps von jeweils fünf Minuten angeboten wurden, in denen man aussteigen und Fotos machen konnte. Und zwar beim ersten Halt direkt aus der Eigerwand, in die Fenster eingelassen worden sind. Von dort aus hatte man einen wunderbaren Ausblick auf Grindelwald und die Alpen.


Es folgte der Ausstieg zugunsten des Eismeeres, welches diesen Namen verdient. Dann kamen wir endlich am „Top of Europe“ an, wie überall zu lesen war: Der am stärksten vergletscherte Teil der Alpen, die zwei höchstgelegenen Bahnhöfe, die höchste Poststelle und, und, und Europas.
Was folgte, war unbeschreiblich. Postkartenpanorama zum Anfassen. Naja, zumindest bestand es nicht aus Papier. Von der Aussichtsterrasse aus konnte man scheinbar unendlich weit gucken, laut Wikipedia bis in den Schwarzwald bzw. nach Frankreich. Unglaubliche Massen an Schnee und Eis erstreckten sich vor unseren Augen. Unbeschreiblich, diese Landschaft.


In Berührung mit der Jungfrau und dem sich anschliessenden Aletschgletscher kam ich nur eingeschränkt, da wegen der warmen Sonne die Wanderwege gesperrt waren. So wandelten wir kurz auf den zwei Plateaus direkt an der Station. Dies war jedoch nicht so schlimm, da ich von der Schönheit dieser ungewohnten Landschaft erschlagen war. Nach einer Tasse Kakao und einer rasanten Fahrt mit dem Fahrstuhl zum hundert Meter tiefer gelegenen Bahnhof ging es auch schon wieder zurück.
Und der Thunersee sah auch in der untergehenden Sonne umwerfend aus, genauso wie die ihn umrahmenden Berge.
Dieser „Sonntagsausflug“ hat sich wirklich gelohnt und ich kann ihn nur jedem empfehlen.

Zunächst mussten wir jedoch mit dem Zug fahren, und zwar fast vier Stunden. Doch nachdem man Bern auf dem Weg nach Interlaken verlassen hatte, war es keineswegs eine Qual, die Landschaft hinter dem Fenster vorbeiziehen zu sehen. Spätestens ab Thun, wo der Thunersee beginnt, bereute man es nicht mehr, sich morgens aus dem Bett gequält zu haben. Die ersten schneebedeckten Berge tauchten auf der einen Seite auf, während auf der anderen der See in der Sonne glitzerte.

In Interlaken stiegen wir dann in ein kleines Bähnlein ein, das uns im gemächlichen Tempo nach Lauterbrunnen brachte, wo wir uns in ein wiederum noch kleineres Bähnlein begaben. Dies fuhr dann mit geschätzten 20 km/h Richtung Jungfraujoch.
Aufgrund der Steigung bewegte es sich mithilfe eines Zahnrades fort, wodurch der Geräuschpegel deutlich anstieg. Besonders ohrenbetäubend war es in einer Art Extra-Abteil, das Platz für sechs Personen anbot. Hier gab es keine Heizung und offensichtlich auch keine Schalldämmung.
Als sich der Hauptwaggon nach zwei Stationen ein wenig geleert hatte, setzten wir uns dort hinein. Und je höher wir fuhren, desto unglaublicher wurde die Landschaft. Sehnsüchtig blickte man den Skifahrern hinterher, beeindruckt verfolgte man die Hochgebirgszüge.
Auf dem letzten Stück wurde es dann sehr dunkel. Vor beinahe einhundert Jahren hatte man hier einen Schacht für die Eisenbahn gebaut. So kam es, dass einem zwei Stopps von jeweils fünf Minuten angeboten wurden, in denen man aussteigen und Fotos machen konnte. Und zwar beim ersten Halt direkt aus der Eigerwand, in die Fenster eingelassen worden sind. Von dort aus hatte man einen wunderbaren Ausblick auf Grindelwald und die Alpen.


Es folgte der Ausstieg zugunsten des Eismeeres, welches diesen Namen verdient. Dann kamen wir endlich am „Top of Europe“ an, wie überall zu lesen war: Der am stärksten vergletscherte Teil der Alpen, die zwei höchstgelegenen Bahnhöfe, die höchste Poststelle und, und, und Europas.
Was folgte, war unbeschreiblich. Postkartenpanorama zum Anfassen. Naja, zumindest bestand es nicht aus Papier. Von der Aussichtsterrasse aus konnte man scheinbar unendlich weit gucken, laut Wikipedia bis in den Schwarzwald bzw. nach Frankreich. Unglaubliche Massen an Schnee und Eis erstreckten sich vor unseren Augen. Unbeschreiblich, diese Landschaft.


In Berührung mit der Jungfrau und dem sich anschliessenden Aletschgletscher kam ich nur eingeschränkt, da wegen der warmen Sonne die Wanderwege gesperrt waren. So wandelten wir kurz auf den zwei Plateaus direkt an der Station. Dies war jedoch nicht so schlimm, da ich von der Schönheit dieser ungewohnten Landschaft erschlagen war. Nach einer Tasse Kakao und einer rasanten Fahrt mit dem Fahrstuhl zum hundert Meter tiefer gelegenen Bahnhof ging es auch schon wieder zurück.
Und der Thunersee sah auch in der untergehenden Sonne umwerfend aus, genauso wie die ihn umrahmenden Berge.
Dieser „Sonntagsausflug“ hat sich wirklich gelohnt und ich kann ihn nur jedem empfehlen.

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Montag, 18. Februar 2008
Joyeux anniversaire
schoggi, 22:23h
Küsschen rechts, links, rechts, Erklärung, wer ich bin, lächeln und winken.
Nein, so schlimm war es nicht. Sie waren wirklich sehr nett, allerdings verstand ich sie so schlecht.
„Sie“ sind drei Grosseltern, die Tante und die Patin mit ihrem Mann. Sie sind gekommen, weil Gwennael am kommenden Mittwoch zwanzig Jahre alt wird, Samstag feierte man schon mal.
Der Künstlerpate hatte ihm ein wirklich schönes Bild in Aquarell gemalt, seine Frau hatte das Papier dafür hergestellt. Andere Geschenke waren Filme, die mehr oder weniger im Universum spielen, denn Gwennael interessiert sich sehr für Raumfahrt, das Weltall und alles, was dazu gehört.
Und genau aus diesem Grund schenkte ihm seine Familie eine Reise zum – aufgepasst! – Cape Canaveral, welches sich in Florida/USA befindet. In einem halben Jahr wird er mit seiner Schwester Déborah, die die Reise zu ihrem 18. Geburtstag bekommen wird, antreten.

Nach der Bescherung trank man noch ein bisschen Wein bzw. alkoholfreien Traubensaft, bis sich die Gesellschaft in den Autos eingefunden hatte. Nachdem wir den Ausgang des Parkhauses gefunden hatten, gingen wir ein kleines Stück, bis wir zu einem Restaurant gelangten. Dieses befand sich in einer Häuserzeile, war eher unscheinbar. Doch als ich eintrat, bemerkte ich, dass es ein nobles Haus war. Am Eingang wurden uns die Jacken abgenommen, dann wurde man zum Tisch geleitet. Dieser befand sich auf einer verglasten, sonnendurchfluteten Terrasse, von der aus man einen wunderbaren Ausblick auf die Altstadt von Fribourg hatte. Ähnlich grandios wie die Sicht war auch das Essen.
Als Entrée gab es ein Stück Fisch, hergerichtet, wie man es sich vorstellt: Grosser Teller, in der Mitte ein bisschen Fisch, unter dem sich ein Löffel Gemüse befand, alles schön dekoriert. Für mich war das die richtige Portionengrösse, ich weiss nicht, wie die anderen dachten. Es folgte der Hauptgang, hauptsächlich aus Fleisch bestehend. Das Dessert war abermals hübsch serviert und stellte ein Kuchenstück in Herzform dar. Insgesamt war das Essen ein Gaumen- und Augenschmaus.
Nach einem kleinen Verdauungsgang durch die Nachbarschaft des Restaurants fuhren wir wieder nach Hause, um noch ein bisschen zu plaudern. Ich hatte jedoch keinen grossen Anteil am Gespräch, da ich mich schon sehr auf das Zuhören konzentrieren musste. Bald löste sich die Runde auf, wir räumten auf, assen noch ein wenig zu Abend und beschlossen, wo wir den Sonntag verbringen würden.
Nein, so schlimm war es nicht. Sie waren wirklich sehr nett, allerdings verstand ich sie so schlecht.
„Sie“ sind drei Grosseltern, die Tante und die Patin mit ihrem Mann. Sie sind gekommen, weil Gwennael am kommenden Mittwoch zwanzig Jahre alt wird, Samstag feierte man schon mal.
Der Künstlerpate hatte ihm ein wirklich schönes Bild in Aquarell gemalt, seine Frau hatte das Papier dafür hergestellt. Andere Geschenke waren Filme, die mehr oder weniger im Universum spielen, denn Gwennael interessiert sich sehr für Raumfahrt, das Weltall und alles, was dazu gehört.
Und genau aus diesem Grund schenkte ihm seine Familie eine Reise zum – aufgepasst! – Cape Canaveral, welches sich in Florida/USA befindet. In einem halben Jahr wird er mit seiner Schwester Déborah, die die Reise zu ihrem 18. Geburtstag bekommen wird, antreten.

Nach der Bescherung trank man noch ein bisschen Wein bzw. alkoholfreien Traubensaft, bis sich die Gesellschaft in den Autos eingefunden hatte. Nachdem wir den Ausgang des Parkhauses gefunden hatten, gingen wir ein kleines Stück, bis wir zu einem Restaurant gelangten. Dieses befand sich in einer Häuserzeile, war eher unscheinbar. Doch als ich eintrat, bemerkte ich, dass es ein nobles Haus war. Am Eingang wurden uns die Jacken abgenommen, dann wurde man zum Tisch geleitet. Dieser befand sich auf einer verglasten, sonnendurchfluteten Terrasse, von der aus man einen wunderbaren Ausblick auf die Altstadt von Fribourg hatte. Ähnlich grandios wie die Sicht war auch das Essen.
Als Entrée gab es ein Stück Fisch, hergerichtet, wie man es sich vorstellt: Grosser Teller, in der Mitte ein bisschen Fisch, unter dem sich ein Löffel Gemüse befand, alles schön dekoriert. Für mich war das die richtige Portionengrösse, ich weiss nicht, wie die anderen dachten. Es folgte der Hauptgang, hauptsächlich aus Fleisch bestehend. Das Dessert war abermals hübsch serviert und stellte ein Kuchenstück in Herzform dar. Insgesamt war das Essen ein Gaumen- und Augenschmaus.
Nach einem kleinen Verdauungsgang durch die Nachbarschaft des Restaurants fuhren wir wieder nach Hause, um noch ein bisschen zu plaudern. Ich hatte jedoch keinen grossen Anteil am Gespräch, da ich mich schon sehr auf das Zuhören konzentrieren musste. Bald löste sich die Runde auf, wir räumten auf, assen noch ein wenig zu Abend und beschlossen, wo wir den Sonntag verbringen würden.
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