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Mittwoch, 27. Februar 2008
Heidi wird erwachsen
schoggi, 22:51h
Ja, sie lebt noch.
Früher habe ich auf Kika jeden Abend Heidi als Zeichentrickserie gesehen. Da hüpfte und sprang sie in den Bergen umher, umgeben von Ziegen, Peter und dem Almöhi. Doch heute ist alles anders. Inzwischen hat sie eine Homepage (http://www.myheidi.tv/ ), einen eigenen Blog (http://myheidi.skyrock.com/ ) und eine Seite auf MySpace (http://www.myspace.com/heidilaserie ).
Nach 120 Jahren seit der Veröffentlichung als Romanfigur ist sie 15 Jahre alt, wohnt aber immer noch bei ihrem Grossvater. Der jedoch sieht deutlich jünger aus, als ich ihn bisher kannte.

Heidi befindet sich ganz links, der ältere Herr in der Mitte ist ihr junger Grossvater
Jetzt geht Heidi sogar zur Schule, hat Freunde und ist verliebt. Aber nein, nicht in Peter. Peter ist nur ihr Sandkastenfreund, der immer auf sie aufpasst. Heidis Freund heisst Mathieu. Mit ihm erlebt sie Höhen und Tiefen in der Liebe, da es jedoch weiterhin eine Serie für Jüngere ist, benehmen sich die beiden etwas zurückhaltender als etwa bei deutschen Jugendserien.
Das Hauptaugenmerk liegt aber im Wechsel zwischen den Bergen und der Stadt bzw. zwischen der früheren Freiheit auf der Alm und dem Einfügen in die Gesellschaft der Stadt. So lernt Heidi die Gewohnheiten Gleichaltriger kennen und sich unterzuordnen, gesellschaftliche Gepflogenheiten anzunehmen und sich in einer Gruppe zurechtzufinden. Insgesamt ist auf der Suche nach sich selbst und kommt diesem Ziel von Folge zu Folge näher.
Ich habe bisher nur eine Folge von „My Heidi“ erleben dürfen, vielleicht wird es ja noch mehr.
Übrigens wurden die Szenen in den Bergen in Frankreich (Haute-Savoie), die in der Stadt unter anderem in Fribourg gedreht. Hier muss im Sommer sehr schön sein.
Früher habe ich auf Kika jeden Abend Heidi als Zeichentrickserie gesehen. Da hüpfte und sprang sie in den Bergen umher, umgeben von Ziegen, Peter und dem Almöhi. Doch heute ist alles anders. Inzwischen hat sie eine Homepage (http://www.myheidi.tv/ ), einen eigenen Blog (http://myheidi.skyrock.com/ ) und eine Seite auf MySpace (http://www.myspace.com/heidilaserie ).
Nach 120 Jahren seit der Veröffentlichung als Romanfigur ist sie 15 Jahre alt, wohnt aber immer noch bei ihrem Grossvater. Der jedoch sieht deutlich jünger aus, als ich ihn bisher kannte.

Heidi befindet sich ganz links, der ältere Herr in der Mitte ist ihr junger Grossvater
Jetzt geht Heidi sogar zur Schule, hat Freunde und ist verliebt. Aber nein, nicht in Peter. Peter ist nur ihr Sandkastenfreund, der immer auf sie aufpasst. Heidis Freund heisst Mathieu. Mit ihm erlebt sie Höhen und Tiefen in der Liebe, da es jedoch weiterhin eine Serie für Jüngere ist, benehmen sich die beiden etwas zurückhaltender als etwa bei deutschen Jugendserien.
Das Hauptaugenmerk liegt aber im Wechsel zwischen den Bergen und der Stadt bzw. zwischen der früheren Freiheit auf der Alm und dem Einfügen in die Gesellschaft der Stadt. So lernt Heidi die Gewohnheiten Gleichaltriger kennen und sich unterzuordnen, gesellschaftliche Gepflogenheiten anzunehmen und sich in einer Gruppe zurechtzufinden. Insgesamt ist auf der Suche nach sich selbst und kommt diesem Ziel von Folge zu Folge näher.
Ich habe bisher nur eine Folge von „My Heidi“ erleben dürfen, vielleicht wird es ja noch mehr.
Übrigens wurden die Szenen in den Bergen in Frankreich (Haute-Savoie), die in der Stadt unter anderem in Fribourg gedreht. Hier muss im Sommer sehr schön sein.
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Montag, 25. Februar 2008
Palmen im Winter
schoggi, 18:58h

Und wieder begleitete uns strahlender Sonnenschein zum zweiten Familiensonntagsausflug. Diesmal ging es nach Montreux am Genfer See, international bekannter Touristenort für den dickeren Geldbeutel.
Wir starteten mit dem Schiff, das uns geschwind über den ruhigen See zum Schloss Chillon brachte. Die befürchtete Seekrankheit bei meinen Mitreisenden blieb weitesgehend aus, sodass wir nach Ankunft auf festem Boden zuerst picknickten. Nach dieser Stärkung schlugen wir den Weg entlang des Seeufers ein, der zurück nach Montreux führte.
So spazierten wir zwischen Touristen, die für einen Tag hier waren, und Millionären, die in den hiesigen Hotelpalästen residierten. Letztere führten oft ihre meist meerscheinchengrossen Schosshündchen auf dem Arm aus, die Glücklicheren durften selber laufen. Hin und Wieder versuchten Jogger, sich zwischen den Menschen durchzuschlängeln, was dort noch hoffnungsloser war als am gleichen Wochentag an der Alster.
Schliesslich erreichten wir Montreux mit seiner blühenden Uferpromenade, wohlgemerkt im Februar. Mit duftenden Blumen wurde eine geradezu sommerliche Atmosphäre geschaffen, sodass Jacken abgelegt wurden und man das erste (Speise-)Eis des Jahres genoss.

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Sonntag, 24. Februar 2008
Wohnzimmerkonzert
schoggi, 11:59h
Und wieder ein Geburtstag. Diesmal war es das Patenkind meiner Gasteltern, das 14 Jahre alt wurde.
Das Essen fand diesmal am Abend und im Hause des Geburtstagskindes statt. Es gab Fondue, allerdings nicht das aus Fribourg stammende Käsefondue. Trotzdem schmeckte es sehr gut, das Dessert danach war jedoch noch besser.
Denn es gab einen riesigen Schokoladenkuchen. Scheinbar ist es hier nicht üblich, selber Kuchen zu backen, sondern diesen in einer Konditorei zu kaufen. An Gwenneals Geburtstag stammte der Kuchen nämlich auch aus professionellen Händen. Ich liess mir langsam den locker-luftigen Teich, auf dem eine kühle Schokoladencreme Platz gefunden hatte, die mit Kakaopuder bestäubt war, auf der Zunge zergehen.
Anschliessend dröhnte die Gitarre: Der 16-jährige Bruder der Gastgeberin besass eine E-Gitarre und gab sogleich sein Können zum Besten. Er durfte nur so leise wie möglich spielen, allerdings ist dieses Gerät für Lautstärke konstruiert worden, sodass man die Melodie immer noch gut verfolgen konnte.
Dann wollte Pierre etwas ruhigere Töne anschlagen, bisher hatte er wohl nur auf Akustikgitarren gespielt. Aber die Gitarre besass eine grosse Wandlungsfähigkeit und konnte auch Volkslieder in Akustik spielen. Und sie wusste auch ein Kind, ein startendes Auto, eine Sirene und vieles mehr nachzuahmen. Sehr zur Unterhaltung der Zuhörenden.
Das Essen fand diesmal am Abend und im Hause des Geburtstagskindes statt. Es gab Fondue, allerdings nicht das aus Fribourg stammende Käsefondue. Trotzdem schmeckte es sehr gut, das Dessert danach war jedoch noch besser.
Denn es gab einen riesigen Schokoladenkuchen. Scheinbar ist es hier nicht üblich, selber Kuchen zu backen, sondern diesen in einer Konditorei zu kaufen. An Gwenneals Geburtstag stammte der Kuchen nämlich auch aus professionellen Händen. Ich liess mir langsam den locker-luftigen Teich, auf dem eine kühle Schokoladencreme Platz gefunden hatte, die mit Kakaopuder bestäubt war, auf der Zunge zergehen.
Anschliessend dröhnte die Gitarre: Der 16-jährige Bruder der Gastgeberin besass eine E-Gitarre und gab sogleich sein Können zum Besten. Er durfte nur so leise wie möglich spielen, allerdings ist dieses Gerät für Lautstärke konstruiert worden, sodass man die Melodie immer noch gut verfolgen konnte.
Dann wollte Pierre etwas ruhigere Töne anschlagen, bisher hatte er wohl nur auf Akustikgitarren gespielt. Aber die Gitarre besass eine grosse Wandlungsfähigkeit und konnte auch Volkslieder in Akustik spielen. Und sie wusste auch ein Kind, ein startendes Auto, eine Sirene und vieles mehr nachzuahmen. Sehr zur Unterhaltung der Zuhörenden.
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Traum: erfüllt
schoggi, 11:27h
Endlich gehört er mir. Endlich kann ich mit meinem Traumauto die ganze Welt entdecken. Ich habe mir einen grossen Wunsch erfüllt und den VW-Bus gekauft. Er lächelte mich an, es führte kein Weg dran vorbei.
In Bern trafen sich unsere Blicke das erste Mal. Und es war klar, dass es nur eine Möglichkeit geben würde: Mein Leben mit ihm zu teilen.
Von nun an schlenderten wir gemeinsam durch die Schweizerische Hauptstadt. Wir besuchten das Wahrzeichen Berns, den Bärengraben. Ehrlich gesagt, war das für mich kein schöner Anblick. Artgerechte Haltung wurde in dem Loch, umsäumt von Touristen, mitten in der Stadt wohl nicht gerade praktiziert. Aber nebenan waren bereits Bauarbeiten zu Gange, die ein grösseres Gehege für die zwei Braunbären, Namensgeber der Stadt, versprachen.

Doch dann wandten wir uns wieder dem geschäftigen Treiben zwischen zahlreichen Läden, Geschäften und Cafés zu. Déborah, der Bus und ich sassen vor dem Bundeshaus in der Sonne und füllten unsere Mägen, bevor wir weiterzogen, noch ein bisschen Geld ausgaben und schliesslich nach Hause fuhren. Dort liess ich dann ruhig den Abend ausklingen und freute mich auf das erste Mal seit zwei Wochen ausschlafen.

In Bern trafen sich unsere Blicke das erste Mal. Und es war klar, dass es nur eine Möglichkeit geben würde: Mein Leben mit ihm zu teilen.
Von nun an schlenderten wir gemeinsam durch die Schweizerische Hauptstadt. Wir besuchten das Wahrzeichen Berns, den Bärengraben. Ehrlich gesagt, war das für mich kein schöner Anblick. Artgerechte Haltung wurde in dem Loch, umsäumt von Touristen, mitten in der Stadt wohl nicht gerade praktiziert. Aber nebenan waren bereits Bauarbeiten zu Gange, die ein grösseres Gehege für die zwei Braunbären, Namensgeber der Stadt, versprachen.

Doch dann wandten wir uns wieder dem geschäftigen Treiben zwischen zahlreichen Läden, Geschäften und Cafés zu. Déborah, der Bus und ich sassen vor dem Bundeshaus in der Sonne und füllten unsere Mägen, bevor wir weiterzogen, noch ein bisschen Geld ausgaben und schliesslich nach Hause fuhren. Dort liess ich dann ruhig den Abend ausklingen und freute mich auf das erste Mal seit zwei Wochen ausschlafen.

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